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IMDb 7,7 18+ HD
Pressure
2026 1 Std. 41 Min. Drama · Thriller · Kriegsfilm
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Film Pressure

Geschichten vom Set

Was am Set und abseits der Kamera geschah. Ohne Spoiler.

9 Fakten
  1. Schauspieler und technisches Personal wurden von Meteorologen, die fast genauso alt waren, im Umgang mit Geräten geschult, die vor einem Jahrhundert entwickelt wurden. Im Film wurden exakte Kopien der Wetterkarten verwendet, die bei der Planung der Landung in der Normandie zum Einsatz kamen.

  2. Um das Aussehen von Karten und Dokumenten aus der Kriegszeit bis ins kleinste Detail wiederzugeben, beschafften die Filmemacher eigens historische Druckpressen und weiteres Equipment.

  3. Die Filmemacher rekonstruierten die genaue Topografie der Strände anhand von Postkarten und Geländeaufnahmen, die von Einwohnern Großbritanniens zur Verfügung gestellt wurden, die nicht einmal ahnten, wofür ihre Familienarchive benötigt wurden.

  4. Der Film enthält Wochenschauaufnahmen, die Anthony Maras, Regisseur und Drehbuchautor, zunächst nicht verwenden wollte. Er wollte nicht, dass der Film wie ein historischer Dokumentarfilm wirkt. In Anlehnung an Peter Jacksons Dokumentarfilm „They Shall Not Grow Old“ (2018) kolorierte Maras die Archivaufnahmen. Bei der Auswahl des Materials in den Archiven sahen Maras und seine Assistenten 46 Stunden militärische Wochenschauaufnahmen durch.

  5. Bei der Suche nach einem Drehort für das Hauptquartier der Alliierten prüfte Anthony Maras über 100 Optionen. Zeitweise erwog er sogar, jenes Anwesen in der Grafschaft Hampshire zu nutzen, in dem während des Zweiten Weltkriegs das Kommando untergebracht war, doch es stellte sich heraus, dass sich dort bis heute eine Militärbasis befindet. Schließlich entschieden sich die Filmemacher für das Landgut der Rothschilds in Buckinghamshire.

  6. Bei der Arbeit am Film orientierten sich der Kameramann, die Kostümbildnerin und der Szenenbildner an der Farbpalette der kolorierten Wochenschauaufnahmen.

  7. Der Szenenbildner Dan Taylor rekonstruierte die Karte der geplanten Landungsoperation äußerst sorgfältig anhand des erhaltenen Originals. Er reproduzierte sogar die Farbpalette exakt – dieselben Farben auf dem Original variierten in ihrer Helligkeit, da die Kartensegmente bei verschiedenen britischen Druckereien in Auftrag gegeben wurden. Das hing mit der Geheimhaltung zusammen. Die Firmen wussten nicht, um welche Segmente es sich handelte und Teil welches Ganzen sie waren.

  8. Einer der Cutter, die mit dem Archivmaterial arbeiteten, war der Enkel des Meteorologen James Stagg, von dem im Film die Rede ist und den Andrew Scott spielte.

  9. Für die Rolle des Dwight Eisenhower rasierte sich der Schauspieler Brendan Fraser den Kopf kahl. Vor Drehbeginn las er alles über seine Figur, was er nur finden konnte. Fraser ließ während der gesamten Drehzeit biografisches Material über Eisenhower nicht aus der Hand und brachte ständig Nuancen und Details ein, die nicht im Drehbuch standen und die seiner Ansicht nach die Darstellung seiner Figur vollständiger und genauer machten.