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Biografie

André Dussollier ist ein französischer Schauspieler. Seine Kindheit verbrachte André zwischen den Städten Cruzy und Étrigny, wohin er mit seinen Eltern zog, die als Finanzinspektoren arbeiteten. Bereits mit 10 Jahren spielte er in einem Schultheaterstück „Das Kind des Flusses“, doch sein Vater bestand darauf, dass der Sohn sein Studium an der Universität fortsetzte. André Dussollier schloss das Literaturkolleg mit Auszeichnung ab, entschied sich jedoch im Alter von 23 Jahren, sein Leben der Schauspielkunst zu widmen. Nachdem er sein Studium an der Hochschule für Theaterkunst mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, trat er 1972 in die Comédie-Française ein und debütierte im selben Jahr im Kino mit einer Rolle bei François Truffaut in dem Film „Ein schönes Mädchen wie ich“. Bekannte Filmregisseure wie Lelouch, Chabrol, Rohmer und andere wurden auf ihn aufmerksam. 1981 spielte Dussollier die Rolle eines ungarischen Soldaten, der aus faschistischer Gefangenschaft nach Frankreich geflohen war, in dem Film des bedeutenden ungarischen Filmemachers András Kovács „Das vorübergehende Paradies“ (der Film erhielt den Silbernen Preis beim XII.

Moskauer Filmfestival). Der wahre große Erfolg kam für den Schauspieler 1985, als er bei Coline Serreau in der Komödie „Drei Männer und ein Baby“ spielte. Seine erste César-Nominierung erhielt der Schauspieler 1987 für seine Rolle in „Mélo“ von Alain Resnais. Gemeinsam drehten sie noch mehrere Filme. Seinen zweiten César gewann er für seine Arbeit in Resnais' Film „Das Leben ist ein Chanson“ (1997). 1999 spielte Dussollier hervorragend in „Die Kinder der Natur“ von Jean Becker. Mit Bravour wechselte der Schauspieler zwischen Komödien und Dramen und sicherte sich einen der führenden Plätze im zeitgenössischen französischen Kino. 2011 kam die Tragikomödie „Mein schlimmster Albtraum“ von Anne Fontaine in die Kinos, in der Dussollier an der Seite von Isabelle Huppert, Benoît Poelvoorde und Virginie Efira spielte.

Filmografie

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