Geschichten vom Set
Was am Set und abseits der Kamera geschah. Ohne Spoiler.
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Sachlicher Fehler: Prinzessin Diana starb am Morgen des 31. August 1997, nicht am 30. August. Außerdem war der im Film erwähnte Tag, der 7. April 1980, ein Montag, nicht ein Freitag.
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Jean-Pierre Jeunet träumte davon, Emily Watson in der Hauptrolle zu besetzen (daher der französischsprachige Name der Hauptfigur Amélie). Auch die Schauspielerin wollte Amélie spielen, doch dazu kam es aus zwei Gründen nicht – sie sprach kein Französisch und hatte außerdem bereits ihre Zusage für die Dreharbeiten zu Robert Altmans „Gosford Park“ (2001) gegeben.
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Der Film ist voller Geschichten und Erinnerungen aus der Sammlung des Regisseurs, die er bereits 1974 begonnen hat zu sammeln.
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Die Fotosammlung, die Nino zusammenträgt, existiert tatsächlich und gehört dem Freund des Regisseurs, Michel Folco (im Abspann wird ihm gedankt).
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Die echte Fotosammlung konnte im Film nicht gezeigt werden (das französische Recht verbietet es, im Kino zufällige Personen ohne deren Einverständnis zu zeigen), daher musste die Fotosammlung aus Fotos von Statisten nachgestellt werden. Dazu setzte man die Schauspieler vor die Kamera und bat sie, den einen oder anderen Gesichtsausdruck darzustellen, und oft sagte man einfach: „Oh, Sie haben ja Kreide am Schuh“ oder „Was ist das denn an Ihrer Stirn“, und in diesem Moment drückte man auf den Auslöser.
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Die Bilder, die wir in Amélies Zimmer sehen, sowie das imaginäre Krokodil, mit dem die Heldin befreundet ist, wurden von dem Künstler Michael Sowa erdacht und gezeichnet.
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An den Orten in Paris, an denen die wichtigsten Szenen des Films gedreht wurden, mussten sich die Künstler und Dekorateure anstrengen, um die Hauswände von allerlei Graffiti zu befreien.
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Yann Tiersen wäre vielleicht nicht der Komponist des Films geworden, wenn Jean-Pierre Jeunet nicht zufällig seine Musik gehört hätte.
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Ein einbeiniger Mann, der in einem Fernsehausschnitt tanzt – Sam „Peg Leg“ Jackson – ist ein Blues-Sänger.
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Der reisende Gartenzwerg war in den 90er Jahren Gegenstand von Streichen in England und Frankreich. 1997 wurde der Anführer der Partei „Front de Liberation des Nains de Jardins“ (Befreiungsfront der Gartenzwerge) beschuldigt, 150 solcher Zwerge gestohlen zu haben. Diese Idee bildete später die Grundlage für eine Werbekampagne eines Internet-Reisebüros.
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Die fabelhafte Welt der Amélie (2001)