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IMDb 7,6 13+ HD
… denn sie wissen nicht, was sie tun
1955 1 Std. 51 Min. Drama Rebel Without a Cause
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Geschichten vom Set

Was am Set und abseits der Kamera geschah. Ohne Spoiler.

10 Fakten
  1. Der Titel des Films basiert auf dem Titel einer wissenschaftlichen Arbeit von Dr. Robert M. Lindner aus dem Jahr 1944 über die Probleme der Hypnoanalyse jugendlicher Straftäter („Rebel Without A Cause: The Hypnoanalysis of a Criminal Psychopath“).

  2. Der Film sollte in Schwarz-Weiß gedreht werden, und einige Szenen waren bereits abgedreht, als Warner Bros. beschloss, den Film aus Prestigegründen in Farbe zu drehen. Dazu bewogen die enormen Einspielergebnisse von „Jenseits von Eden“ (1955) von Elia Kazan – dem vorherigen Film mit James Dean. Ray war besonders glücklich darüber, den Film in Farbe drehen zu können, da er mehrere leuchtende Symbole bereithielt. Praktisch jede Farbe (von Jims roter Jacke bis zu seiner blauen Jeans) hatte ihre eigene Symbolik.

  3. Jim verstellt die Stimme des „Zeichentrick“-Helden Mr. Magoo. Die Ironie dabei ist, dass Jims Vater von dem Schauspieler Jim Backus gespielt wird, der diesem Helden seine Stimme lieh. Backus brachte Dean sogar bei, wie man richtig mit der Stimme von Magoo spricht.

  4. Laut einer Umfrage des britischen Multiplex-Kettenbetreibers UCI Cinemas wurde der Film zum stilvollsten Film der gesamten Filmgeschichte gekürt.

  5. Die gesamte Handlung des Films spielt innerhalb von 24 Stunden.

  6. Ray war zunächst wenig geneigt, Judy die Rolle der Natalie Wood zu geben, da er sie für zu naiv und unerfahren hielt. Wood lernte in kürzester Zeit zu rauchen und änderte ihre Lebenseinstellung, um zu beweisen, dass sie reif und erwachsen sein konnte.

  7. In der Szene, in der Jim seine Wut am Schreibtisch eines Polizisten auslässt, brach sich Dean tatsächlich die Hand.

  8. Regisseur Nicholas Ray verbrachte mehrere Nächte in der Gesellschaft von Jugendbanden in Los Angeles, um die Atmosphäre der Ereignisse des späteren Films einzufangen.

  9. Für die Hauptrolle wollte man Marlon Brando gewinnen, doch diese Idee musste verworfen werden – zwei Jahre vor „Der Rebell“ hatte Brando in einem ähnlichen Film mit dem Titel „Der Wilde“ (1953) gespielt.

  10. Während fast des gesamten Films trug James Dean ein weißes T-Shirt, das seit seiner Erfindung ausschließlich als Unterwäsche galt. Vor Dean erschienen Schauspieler wie Marlon Brando und John Wayne in T-Shirts auf der Leinwand, doch erst dieser Film machte das T-Shirt massentauglich und etablierte es als vollwertiges Oberbekleidungsstück: Unmittelbar nach dem Kinostart stiegen die Verkaufszahlen von T-Shirts zunächst in den USA und später weltweit stark an.