- Bester Nebendarsteller Die fabelhafte Welt der Amélie 2002
Biografie
Rufus (bürgerlich Jacques Narcy) ist ein französischer Komiker und Schauspieler. Nominiert für den César. Er wurde in der Gemeinde Riom (Département Puy-de-Dôme) geboren. Seine Eltern widmeten sich in der Nachkriegszeit der Hilfe und Rehabilitation von Waisenkindern und schwierigen Jugendlichen. Der junge Jacques trat gern mit komischen Nummern vor Freunden und Mitschülern auf, wählte jedoch dennoch einen bodenständigeren Beruf und schrieb sich an einer medizinischen Fachschule ein. Drei Jahre später, nach einer unglücklichen Liebe, beschloss er, die Bildungseinrichtung zu verlassen und sein Leben radikal zu verändern. So wechselte er nicht nur den Beruf und wurde Theaterregisseur, sondern auch den Namen – Jacques Narcy wurde zu Rufus (der Name einer Figur aus René Goscinnys Buch „Der kleine Nick“).
Rufus gab sein Filmdebüt im Jahr 1967. Bekanntheit erlangte er durch seine Mitwirkung in den Filmen von René Allio „Die Kamisarden“ (1972), Claude Lelouchs „Die Hochzeit“ (1974) und Maurice Dugowsons „Lily, liebe mich“ (1975). In den 1980er Jahren widmete er sich stärker seiner Theaterkarriere. Die Rolle in dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ brachte dem Schauspieler eine César-Nominierung als bester Nebendarsteller ein. Im Jahr 2004 nahm er an dem großen Theaterprojekt „Rufus-Fantast“ teil.
Filmografie
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Auszeichnungen und Anerkennung
1 Nominierungen · 1 Preisverleihung
Interessante Fakten
1- 1
Der richtige Name ist Jacques Narcy.