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Biografie

Tatjana Parkina begann mit 14 Jahren, sich etwas dazuzuverdienen. In ihrer Freizeit spielte sie im Volkstheater beim Rigaer Waggonbauwerk. Die Kenntnis der lettischen Sprache und der Wunsch, sich in der Welt der Unterhaltungsmusik zu erproben, führten Tatjana zum Gesangs- und Instrumentalensemble Tonika-67, mit dem sie in den Jahren 1968–1969 auf Tournee ging. 1972 trat sie in das WGIK in die Werkstatt von Sergei Gerassimow und Tamara Makarowa ein. Mit ihr studierten am Kurs Swetlana Smeschnowa, Larissa Udowitschenko, Ljubow Polechina, Swetlana Dirina und andere. In der WGIK-Inszenierung Das Gastmahl während der Pest (Regie: N. Bondartschuk und N. Burljajew) spielte sie die Rolle der Mary. In der Inszenierung trug sie Romanzen vor. 1976 schloss sie das WGIK ab. Wegen fehlender Aufenthaltsgenehmigung konnte sie keine feste Stelle beim Filmstudio Mosfilm erhalten. Daraufhin kehrte Tatjana zum Gesang zurück. Gleichzeitig wirkte sie in Filmen mit. 1977 kehrte sie nach Riga zurück und fand Arbeit bei der Rigaer Konzert- und Unterhaltungsvereinigung (REKO). 1977–1980 war sie Solosängerin in einem Showprogramm. Sie sang Lieder sowjetischer Komponisten (Einfach, Nur du und andere). 1980 kehrte Tatjana nach Moskau zurück und fand Aufnahme in ein Showprogramm der Moskauer Vereinigung musikalischer Ensembles.

In ihrer Interpretation erklangen Lieder wie Morgenrot-Abendrot (aus dem Repertoire von W. Leontjew), Der Kreisel dreht sich, Ich werde auch ohne dich leben und andere. 1982 wurde die Schauspielerin zu Probeaufnahmen für den Film Ich kann nicht Abschied sagen (Regie: B. Durow) eingeladen. Nach diesem Film wirkte Tatjana aktiv in Filmen mit. 1985 wechselte Tatjana von einem Unterhaltungskollektiv zum anderen und sang weiter, doch im neuen Kollektiv trug sie Lieder in verschiedenen Sprachen vor (Ungarisch, Französisch, Englisch, Lettisch und andere). 1988–1996 tourte sie mit einem Showprogramm durch verschiedene Länder (Singapur, Bulgarien, Kanada, Deutschland, Rumänien, die Küste von Antalya und andere). 1996–1997 arbeitete sie im Moskauer Music-Hall. 2000 kehrte sie auf die große Leinwand zurück. Die erste Rolle nach der langen Pause war die der Regieassistentin im Fernsehen in Wladimir Menschows Film Der Neid der Götter. Danach folgten kleine Rollen in anderen Filmen. Sie wirkte in der humoristischen Fernsehzeitschrift Cha-cha des Senders RTR und in Werbespots mit. Ihre erwachsene Tochter Nika ist Studentin der wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät des WGIK. Sie spielte die Rolle der persischen Königin Statira in Karen Schachnasarows Film Gifte oder Die Weltgeschichte der Vergiftungen.

Filmografie

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